Der externe Gefahrgutbeauftragte

Die Gefahrgutbeauftragtenverordnung (GbV) verlangt von Unternehmern und Inhabern von Betrieben, die an der Beförderung gefährlicher Güter beteiligt sind, die Bestellung eines oder mehrerer Gefahrgutbeauftragten.

Die Voraussetzungen, die Betriebe von der Pflicht befreien, einen Gefahrgutbeauftragten zu bestellen, sind im Vergleich zur Alt - Fassung der GbV erheblich verschärft worden. Befreit sind nunmehr Betriebe, die:

  • ausschließlich Gefahrgüter empfangen oder
  • ausschließlich Gefahrgüter in freigestellten Mengen transportieren oder
  • nicht mehr als 50t Gefahrgüter netto für den Eigenbedarf in Erfüllung betrieblicher Aufgaben Transportieren oder
  • nur als Auftraggeber des Absenders auftreten

Der Begriff Eigenbedarf in Erfüllung betrieblicher Aufgaben ist ausgesprochen wörtlich anzuwenden. Durch die Aufnahme des Auftraggebers des Absenders sind inzwischen auch Abfallerzeuger von der Bestellung eines Gefahrgutbeauftragten befreit. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass ein Beförderungsvertrag zwischen Erzeuger und Entsorger abgeschlossen wurde.

Kann keine der oben genannten Befreiungen genutzt werden, muss mindestens ein Gefahrgutbeauftragter bestellt werden. Diese Funktion kann von einem Mitarbeiter des Unternehmens oder einer dem Betrieb nicht zugehörigen Person wahrgenommen werden: Dem externen Gefahrgutbeauftragten also.

Vor allem für kleine und mittelständischen Betriebe stellt der externe Gefahrgutbeauftragte eine sinnvolle Alternative dar. Denn der Gefahrgutbeauftragte muss nicht nur eine entsprechende Ausbildung samt Prüfung absolvieren, er muss auch stets auf dem neusten Stands aller relevanten Vorschriften sein. Eine Aufgabe, die von einem Mitarbeiter, der hauptsächlich mit anderen Aufgaben betraut ist, kaum zu bewerkstelligen ist. Zudem verlangt der gewissenhafte Umgang mit einem so sensiblen Bereich wie dem Transport gefährlicher Güter von allen Beteiligten eine Aufmerksamkeit, die niemand als “ lästige Nebensache” betrachten darf.

Fachbetrieb §19/(2)2 Wasserhaushaltsgesetz (WHG)

§ 19g WHG Anlagen zum Umgang mit wassergefährdeten Stoffen

§ 19l Fachbetriebe

(1) Anlagen nach § 19g Absatz 1 und 2 dürfen nur von Fachbetrieben eingebaut, aufgestellt, instandgehalten, instandgesetzt und gereinigt werden; § 19i Absatz 1 bleibt unberührt. Die Länder können Tätigkeiten bestimmen, die nicht von Fachbetrieben ausgeführt werden müssen.


Sachkundiger nach TRGS 400

Pkt. 2 (1) Die Gesamtverantwortung für die Ermittlung und Beurteilung der Gefährdungen durch Gefahrstoffe am Arbeitsplatz liegt beim Arbeitgeber. Er hat dafür zu sorgen, dass sie sachgerecht durchgeführt werden. Hierzu muss der Arbeitgeber insbesondere sicherstellen, dass er selbst oder diejenigen, die die Ermittlung und Beurteilung der Gefährdungen in seinem Auftrag im Betrieb durchführen, die Anforderungen dieser TRGS hinsichtlich Qualifikation, Organisation und Ausstattung erfüllen.

Pkt. 2 (2) Der Arbeitgeber kann sich bei der Ermittlung und Beurteilung der Gefährdungen durch Gefahrstoffe am Arbeitsplatz von überbetrieblichen Institutionen, externen Diensten oder innerbetrieblichen Fachkräften (z.B. Fachkräfte für Arbeitssicherheit oder Betriebsärzte) beraten und unterstützen lassen.

Der Qualitätsmanagemant Beauftragte

Bei der Erstellung des QM-Handbuches nach dem Standard DIN EN ISO 9001:2000 hilft und berät der Qualitätsmanagement Beauftragte (QM2)