Flurförderzeuge

 

MVAS 99

Aus- & Weiterbildung

 

Was sind Krane?

Krane im Sinne der Unfallverhütungsvorschrift sind Hebezeuge, die Lasten mit einem Tragmittel heben und zusätzlich in eine oder in mehrere Richtungen bewegen können. Dazu zählen z.B. Brücken-, Portal-, Schwenkarmkrane etc., egal ob flurgesteuert oder mit Steuerstand/-kabine. Verständlich, dass nicht jeder einen Kran bedienen darf, denn ein Unternehmer hat nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), Anhang 2 Pkt. 2.5. dafür zu sorgen, dass die Benutzung von Arbeitsmitteln nur dazu geeigneten, unterwiesenen oder beauftragten Beschäftigten vorbehalten bleibt.

Dazu zählt natürlich auch, dass er sein Personal für den Einsatz auf einen Gabelstapler, Kran oder für den Umgang mit Lastaufnahmeeinrichtungen im Hebezeugbetrieb entsprechend Berufsgenossenschaftlicher Regeln schulen lässt.

Die durch die Fa. Benno Burgsdorf durchgeführte Ausbildung entspricht den berufsgenossenschaftlichen Vorgaben.

Wir wollen erreichen, dass unsere Absolventen Gefahren frühzeitig erkenne, dadurch weniger Risiko eingehen und somit Unfälle vermeiden. Dies ist die Vorraussetzung für die zuverlässige Funktion und lange Lebensdauer Ihrer Arbeitsmittel. Eine praxisnahe Ausbildung Ihrer Flurförderzeug- und Kranführer bietet Ihnen somit ein Höchstmaß an Arbeitssicherheit.

In der Regel führen wir daher Schulungen in den Betrieben unserer Kunden durch. Das hat den Vorteil, dass die Teilnehmer während der praktischen Ausbildung bereits auf den Fahrzeugen geschult werden können, auf denen sie später eingesetzt werden sollen.

Unser Angebot gilt natürlich nicht ausschließlich für Firmenkunden. Auch Privatpersonen, die Interesse an einer Ausbildung zum Gabelstaplerfahrer oder Kranführer haben, können sich gerne an uns wenden.

Die Anforderungen an Kranführer sind in der BGV D6 „Krane“ klar definiert

  • Mindestalter 18 Jahre ( Ausnahme zu Ausbildungszwecken)
  • Gesundheitliche Fitness (Feststellung i.d.R. durch „G25-Untersuchung“)
  • Ausbildung in Theorie und Praxis
    • Bestimmung von Kranen
    • Pflichten des Kranführers
    • Physikalische Grundlagen
    • Persönliche Schutzausrüstung
    • Bestimmung von Anschlag- und Lastaufnahmemitteln
    • Elektrische Ausrüstung
  • Fahrauftrag durch den Unternehmer

 

Lehrgangsbezeichnung

  • Grundausbildung für Krane
  • Zusatzausbildung: Autokrane
  • Zusatzausbildung: Lastaufnahmeeinrichtungen im Hebezeugbetrieb nach BGR 500 (alt VBG 9 a)

 


Was sind Flurförderzeuge?

Flurförderzeuge im Sinne der Unfallverhütungsvorschrift sind Fördermittel, die ihrer Bauart nach dadurch gekennzeichnet sind, dass sie

  • mit Rädern auf Flur laufen und frei lenkbar,
  • zum Befördern, Ziehen oder Schieben von lasten eingerichtet und
  • zur innerbetrieblichen Verwendung bestimmt sind.

 

Welche Anforderungen nach BGV D27 gibt es an Flurförderzeugführer?

  • Mindestalter 18 Jahre (Ausnahme: zu Ausbildungszwecken)
  • Gesundheitliche Fitness ( Feststellung i.d.R. durch „G25-Untersuchung“)
  • Ausbildung in Theorie und Praxis
  • Schriftlicher Fahrauftrag durch den Unternehmer

 

Lehrgangsbezeichnung

  • Erstausbildung für Gabelstapler
  • Ausbildung / Schulung für „Alte Hasen“ *

* ( d.h. die Person fährt schon längere Zeit, aber ohne Ausbildung bzw. jährliche Unterweisung)

Lehrgangziel

Die Lehrgänge vermitteln Spezialwissen für Kranführer und Flurförderzeugführer entsprechend den Unfallverhütungsvorschriften BGV D6 und BGV D27, sowie den Berufsgenossenschaftlichen Regeln BGR 500. Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmer einen Speziellen Kran- bzw. Staplerführerschein


MVAS99

Merkblatt über Rahmenbedingungen für erforderliche Fachkenntnisse zur Verkehrssicherung von Arbeitsstellen auf Straßen.

Jeder, der eine Baustelle im öffentlichen Verkehrsbereich einrichtet, hat auch eine so genannte Verkehrssicherungspflicht.
Fehlerhafte Baustellenabsicherung durch den Bauleiter oder seiner Mitarbeiter, mangelnde Überwachungspflichten des Unternehmers oder Verletzung der Verkehrssicherungspflicht durch den Baulastträger können zu Schadensersatzforderungen führen bis hin zur Feststellung strafrechtlicher Tatbestände mit entsprechenden Konsequenzen.

Im § 45 Abs. 6 der StVO heißt es:

"Vor dem Beginn der Arbeiten, die sich auf den Straßenverkehr auswirken, müssen Unternehmer - die Bauunternehmer unter Vorlage eines Verkehrszeichenplanes - von der zuständigen Behörde Anordnungen (...) darüber einholen, wie ihre Arbeitsstellen abzusperren und zu kennzeichnen sind, ob und wie der Verkehr, auch bei teilweiser Straßensperrung, zu beschränken, zu lenken und zu regeln ist ...."

Wir führen die Schulung nach den Anforderungen und Lehrplänen der MVAS 99 durch. Die Schulung kann auch den Wünschen der Kunden entsprechend in Teilen durchgeführt werden. Z.B. Innerorts - Arbeitsstellen von kürzerer/längerer Dauer im Fahrbahnbereich, Geh- und Radwege.

Die Schulungsteilnehmer erhalten als Abschluss eine Teilnahmebescheinigung.